Gehirngerecht Lernen: Vielfältige Angebote schaffen
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Wie so oft: Es gibt nicht die eine Methode, sondern je nach Anlass, persönlichem Hintergrund, Lernstil,… gibt es Methoden, die besser oder schlechter funktionieren.
Deshalb setze ich in meinen gehirngerechten Verhandungstrainings auf einen vielfältigen Mix.
Stupides Auswendiglernen ist in den vergangenen Jahren in Verruf geraten. Völlig zu Unrecht, wie jetzt neue Experimente aus der Lernforschung beweisen.
Studienleiter Jeffrey Karpicke vom Psychologischen Institut der Purdue Universität in Indiana singt regelrecht ein Loblied auf die Wiederholung. All die neuen Lernmethoden, bei denen Studenten etwa Schaubilder mit Pfeilen und Diagrammen erstellen sollen, hält Karpicke für überbewertet. Er hat an 100 Studenten komplizierte und einfache Lernmethoden getestet und kommt, wie er in „Science“ erklärt, zu dem eindeutigen Schluss: keep it simple.
Daraus zu schlussfolgern, nur auswendig zu lernen sei der Schlüssel zum Erfolg, findet Bildungsexpertin Stern falsch. „Man sollte aus der Pädagogik keine Mode machen. Es gibt eben nicht die eine perfekte Methode, die wie eine Wunderpille wirkt“, sagt sie. In den letzten Jahren sind Methoden wie Auswendiglernen oder Frontalunterricht zu Unrecht in Verruf geraten: Für jede Anforderung gibt es die richtige Methode.
Das vorhandene Wissen in unserem Kopf kann man sich wie ein Netzwerk vorstellen. Neue Begriffe ordnen wir Merkmalen und Beispielen zu und setzen sie mit anderen Begriffen in Verbindung.
Messevideo: Personal&Weiterbildung – Vorschau
Ein kurzes Video zu meinem Messeauftritt in Wiesbaden:
